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A - Team 2010 - review - Kritik - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
WEDNESDAY, 01 SEPTEMBER 2010 12:21

Die Hollywood Drehbuchautoren setzen den seit Jahren anhaltenden Trend fort und lassen sich nichts neues einfallen. Wieso auch? Haben sich doch vor knapp 30 Jahren 4 unehrenhaft entlassene Spezialsoldaten zusammengeschlossen um die Welt zu retten und Bösenwichte in die Knie zu zwingen. Diese Quartett besitzt bis heute Kultstatus und deswegen lies es sich nicht vermeiden, auch diese Serie neu zu verfilmen. Leider mit keinem einzigen Originaldarsteller, was die Sinnhaftigkeit des Fimtitels in Frage stellt. Zwar geben die Darsteller ihr bestes und versuchen auch an die Originale anzuschließen aber das neue Quartett hat ein großes Problem: es ist eben nicht " Das A - Team". Actionfans, die nicht allzu viel Wert auf Authentizität der Truppe legen, kommen aber dennoch auf ihre Rechnung. Geschossen und gesprengt wird auch in der Neuverfilmung genug und die Charaktere versuchen auch die Ticks ihrer Originale gut auf die Leinwand zu bringen. Liam Neeson als Hannibal macht seine Sache ordentlich und auch Sharlto Copley gibt den verrückten Murdock perfekt wieder. Bradley Cooper als Faceman ist ebenfalls erträglich nur B. A. aka Quinton Jackson hat ein großes Problem. Zu einzigartig war der echte B. A. und bei der Kopie hat man eher das Gefühl einem Gangsta Rapper zuzusehen. Alles in allem ist das A-Team 2010 ein durchschnittlicher B-Movie, den die Filmwelt nicht gebraucht hätte, aber als Zeitvertreib an einem regnerischen Sonntag ist er durchaus aktzeptabel. 4/10powered by poker mac

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The Expendables - Filmkritik - Kritik - review
Geschrieben von: Administrator   
FRIDAY, 27 AUGUST 2010 01:53

Man nehme 7 - 8 Hollywood Topdarsteller, namentlich Bruce Willis, Silvester Stallone, Jason Statham, Arnold Schwarzenegger, Dolph Lundgren, Mickey Rourke und Jet Li um nur die Bekanntesten zu nennen und produziere eine Kombination aus Stirb Langsam, Missing in Action und Apokalypse Now. Das Endergebnis nennt man dann The Expendables. Keine Ahnung wie es Silvester Stallone geschafft hat diese Schauspieler alle an ein Set zu bringen aber eines steht fest, dass sie wohl alle weit unter ihrem üblichen Honorar mitgewirkt haben. Denn ansonsten müsste wohl jeder Erdenbürger 2 Mal ins Kino gehen um alleine die Gehälter abzudecken. Aber es tut dem fleißigen Kinogeher richtig gut, alle 2 Minuten einen anderen Superstar auf der Leinwand zu sehen, wenn auch die Geschichte selbst schon ein alter Hut ist und einem alles bekannt vorkommt. Glücklicherweise nehmen sich die Schauspieler selbst auch nicht ernst und sparen nicht mit ironischen Meldungen, sodass der Film letztendlich doch sehenswert ist. Leider ist die Story selbst aber sowas von geradlinig und vorhersehbar, dass man auf Spannung vergeblich wartet. Alles in allem kann man The Expendables als Persiflage sehen oder als Abrechnung mit Hollywood und wir müssen eigentlich dankbar sein, dass sich so viele Stars dazu bereit erklärt haben, daran mitzuwirken.

 

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Zur Geschichte: Silvester Stallone ist Leader einer Söldnertruppe, welche auf einer Insel einen Diktator ausschalten soll. Leider wird dieser von einer Miniarmee bewacht und daraus folgt ein blutiges Gemetzel.

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Salt 2010 - Filmkritik - review - Kritik
Geschrieben von: Administrator   
FRIDAY, 20 AUGUST 2010 03:32

Salt ist ein Agententhriller der etwas anderen Art. Nicht nur, weil die hübsche bessere Hälfte von Brad Pitt, Angelina Jolie in der Hauptrolle zu sehen ist, sondern weil der Aufbau des Movies in etwa so durchschaubar ist wie das letzte Kunstwerk DiCaprio's in Inception. Denn bis zur letzten Minute hat der Zuseher keine Ahnung, welcher Spion auf welcher Seite seine Fäden zieht und wer eigentlich der Bösewicht ist. Kurz zur Geschichte: Angelina Jolie steht in Diensten des CIA, zumindest sollte es so sein. Eines Tages taucht im Hauptquartier ein älterer russischer Informant auf, welcher Jolie mitteilt, dass der Tag X für die USA bevorsteht. Mit Tag X ist die Auslösung eines Krieges gemeint, der die USA international ächten soll und der Startschuss wird die Ermordung des russischen Präsidenten sein, der gerade in den USA verweilt. Interessanterweise kennt der russische Informant Jolies Identität und sorgt dafür, dass sie unter Verdacht gerät eine Doppelagentin zu sein. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich Jolie auf der Flucht und sorgt dafür, dass der Zuseher keine Ahnung mehr hat, was eigentlich abgeht.

 

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Wie schon erwähnt ist dieser Thriller in der Art und Weise der Machart einzigartig, wenngleich auch einige Actionszenen an eine Kombination aus James Bond und Stirb Langsam errinern. Alles in allem ist Salt aber ein gelungener Film, der bis zum Ende spannend und für den Kinogeher undurchsichtig bleibt.8/10

 

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Inception - Kritik - Filmkritik - review
Geschrieben von: Administrator   
MONDAY, 02 AUGUST 2010 01:46

Noch vor wenigen Monaten führte uns Leonardo DiCaprio in Shutter Island in eine kranke Welt und in Inception geschieht dies schon wieder. Mit dem glorreichen Unterschied, dass Inception um einiges spannender und intelligenter ist. Zwar wird auch dieses Stück nicht Jedermanns Sache sein aber wenn man zurückblickt, was Hollywood in den letzten Monaten dem Kinogeher vorgesetzt hat, kann man hier ruhig von einem Lichtblick sprechen. Für Personen, die gerne verschachtelt denken und auch kombinatorisch auf der Höhe sind, ist Inception der Movie schlechthin. Aber auch für Freunde des "special effect" ist etliches vorhanden und so spricht dieser Film eine ganze Bandbreite von Zusehern an.

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Zur Geschichte: der Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio ist Mitglied bzw. Anführer einer Gruppe von Menschen, die sich mittels einer komplizierten Elektronik in Träume anderer Menschen einschleichen können. Und natürlich ist im Traum viel mehr möglich und auch Naturgesetze scheinen nicht zu gelten. In den Traumsequenzen wird man an den Film Matrix erinnert, wenngleich auch James Bond Action zur Geltung kommt. Der weltweit gesuchte DiCaprio hat während seiner Aufträge eigentlich nur einen durchdringenden Wunsch, nämlich seine beiden Kinder in den USA wieder sehen zu können. Dies scheint wieder möglich als ihm der Yakuza Ken Watanabe einen Auftrag zuschanzt. Gelingt der Auftrag, so würden alle Klagen und Anschuldigungen gegen DiCaprio fallen gelassen. Dass dieser Auftrag nicht von schlechten Eltern sein wird, kann sich der Zuseher zu diesem Zeitpunkt schon denken. DiCaprio soll mit seiner Gang in den Traum des Großkonzern Erben Cillian Murphy eindringen und ihn mittels einer komplizierten Story (gefakten Traum) zur Zerschlagung seines Imperiums bewegen. Und wie man sich denken kann, ist dieses Unterfangen nicht ganz einfach. Zum ersten muss dem Opfer nämlich "ein Traum im Traum im Traum" vorgegaukelt werden und zweitens hat noch jemand etwas dagegen, dass dieser Plan funktioniert. DiCaprios verstorbene Frau lungert nämlich noch immer ziemlich verärgert im Unterbewusstsein des Hauptdarstellers herum und geht uneingeladen mit der Traummanschaft auf Reisen.

 
Karate Kid 2010 - Filmkritik - review
Geschrieben von: Administrator   
TUESDAY, 27 JULY 2010 12:35

Karate Kid, der uns schon in den achtziger Jahren ins Kino geholt hat, versucht es 2010 ein weiteres Mal. Aber nicht, weil die junge Generation auf diesen Streifen hoffnungsvoll gewartet hat, sondern weil Hollywood nichts neues einfällt. Und obwohl Jackie Chan in einer ernsten Rolle durchaus eine gute Figur macht und auch der Knirps von Will Smith seine Sache gut erledigt, ist dieser Film nicht mehr als eine laue Kopie der Originale. Zu oft wird man im Film an Klischees und Szenen der Originale erinnert und der Movie wirkt künstlich in die Länge gezogen. Mit anderen Worten: das Remake hätte man sich sparen können, da es wirklich keinen Anlass gab die 30 Jahre alten Filme wieder aufzuwärmen. Einziger wirklicher Lichtblick ist das Zusammenspiel von Chan und Smith und die ständigen Ortwechsel, was dann doch hin und wieder für kurzweilige Unterhaltung sorgt.

Fazit: Karate Kid 2010 ist einfach passiert, hätte aber nicht passieren müssen. Gerade bei diesem Film merkt der Zuseher ganz deutlich, dass Hollywood der Stoff ausgeht. Für Kampfsport oder Jackie Chan Fans ist der Film aber erträglich. 5/10

 

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Knight and Day - Kritik - review - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
MONDAY, 26 JULY 2010 21:59

James Bond lässt schön grüßen und für alle Zuseher die ihn nicht leiden können, wird auch Knight and Day nicht zu empfehlen sein. Ebenso überzeichnet wie die 007 Storys ist der neue Film mit Tom Cruise und Cameron Diaz. Die beiden, die schon in Vanilla Sky miteinander spielten sind die eigentliche Hauptattraktionen im ganzen Film. Nicht weil die Action- Szenen so abenteuerlich oder die schönen Salzburger Stadtaufnahmen so wunderschön sind, sondern ausschließlich weil die beiden Darsteller ihre Rolle gut spielen. Und glücklicherweise wollten weder der Regisseur, noch die Schauspieler einen bitterernsten Film produzieren was ihnen auch tadellos gelang. Mit anderen Worten ausgedrückt: Knight and Day ist durch und durch komisch behaftet und dieser Umstand macht dann aus dem Actionknaller dann doch noch ein sehenswertes Vergnügen. Gerade Diaz, die mit ihrer leicht naiven Ader die Gefahren nicht erkennen kann oder will, sorgt für den einen oder anderen Lacher im Kinosaal.

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Kurz zur Geschichte: Zufällig steigen die beiden Hauptdarsteller in das selbe Flugzeug ein und beginnen dort ein wenig zu flirten. Dem Zuseher aber nicht Diaz ist zu diesem Zeitpunkt schon bekannt, dass mit Tom Cruise irgendetwas im argen ist. Was genau es ist weiß hier noch niemand aber eines steht fest, das Leben der hübschen Blondine nimmt im Flugzeug eine tragisch-komische Wende. Um nicht zuviel zu verraten: die nächsten 90 Minuten sind die beiden auf der Flucht vor Bösewichten und Diaz lässt dabei kein Fettnäpfen aus, was Tom Cruise wieder hinbiegen muss. Und wie oben schon erwähnt machen die beiden dies auf eine solch liebenswürdige Art und Weise, dass man den Film ruhig als nette Kinounterhaltung ansehen kann. 7/10

 
Predators - Filmkritik - review
Geschrieben von: Administrator   
TUESDAY, 13 JULY 2010 11:06

Was mit Arnold Schwarenegger 1987 im Dschungel begann, sollte 2010 seine Fortsetzung finden. Nachdem der zweite Teil von Predator eher ein Rohrkrepiere war, verlies man sich auf die Umgebung und eine Schauspielerbesetzung die schon vor 20 Jahren erfolgreich war. Man nimmt eine kleine Gruppe, in der alle Kontinente vertreten sind und rüstet sie mit Schnellfeuerwaffen aus. Ganz wichtig dabei ist, dass mindestens einer der Schauspieler auch diesmal eine 6-läufige Minigun trägt, denn diese Kanone sorgte schon 1987 für Kleinholz im Dschungel. Und genau wie schon im ersten Teil wissen die Protagonisten nicht wie ihnen geschieht und wie sie in diese ausweglose Situation gekommen sind. Was einem aber sofort auffällt wenn man sich diesen Teil ansieht ist, dass versucht wird exakt eine Kopie von 1987 nachzuspielen. Und so lies es sich zum einen nicht vermeiden, dass im Film auf Arnold Schwarzenegger Bezug genommen wird und noch viel schlimmer, dass sich der Hauptdarsteller ebenfalls zu Arnold legendären Spruch "du bist so abgrundtief häßlich" hinreißen lässt. Für Action, Schießereien und Blut wird natürlich diesmal auch wieder gesorgt aber das macht aus der Fortsetzung auch keinen Knaller mehr. Die 2 Highlights im Film sind sicher der Hauptdarsteller Adrien Brody und der überraschend auftauchende Laurence Fishburne, wenngleich zweiterer leider unnötig im Film verheizt wird. Für Actionfans gibt es also keinen Grund sich den Film nicht anzusehen, für alle die sich jedoch Arnold Schwarzenegger im Gedächnis behalten wollen ein absolutes no-go. 5/10

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Repo Men - Filmkritik - review
Geschrieben von: Administrator   
SUNDAY, 20 JUNE 2010 18:04

Splatter Action vom Feinsten mit zuviel klischeehafter Zukunftsmusik. So könnte man Repo Men bezeichnen, denn der Zuseher wird auch in diesem Movie mit einer Zukunft konfrontiert, die er schon aus etlichen anderen Filmen kennt. Jude Law und Forest Whitaker spielen zwar ihre Hauptrollen gut aber das bringt dem Film auch keine A - Wertung. Der Movie spielt natürlich in der Zukunft, wo man sich ganz leicht mit der richtigen Menge Kleingeld, ein künstliches Organ kaufen kann. Und Jude Law und sein Partner sind sozusagen die Gerichtsvollzieher, welche bei Zahlungsverzug die Organe zurückholen sollen. Und dies geschieht immer wieder auf die gleiche Art und Weise: die Kunden werden betäubt, die Organe einfach wieder entfernt und die leblosen Hüllen werden einfach liegen gelassen. Das ganze läuft solange ohne Probleme ab, bis Jude Law selbst ein künstliches Herz benötigt und in Zahlungsverzug kommt. Dann nämlich, wird sein ehemaliger Partner zu seinem persönlichen Jäger. 4/10

 

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The Crazies - review - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
FRIDAY, 28 Mai 2010 16:33

Zombie Action vom Feinsten sagen Horror Fans, ein schwacher Remake Klamauk namens Crazies von George A. Romero sagen andere. Da der Regisseur ein alter Bekannter ist, sehen wir einmal darüber hinweg, dass so ziemlich alles in dem Film in irgendeiner Art und Weise schon einmal zu sehen war. Aber es wäre kein Romero Film, wenn sich selbst in einem Zombie-Splatter nicht kleine Überraschungen verstecken würden. Wie schon erwähnt, hat man gleich zu Beginn des Films den Verdacht, schon alles einmal gesehen zu haben. Die ruhige Kleinstadt, mit harmlosen Farmern, Kindern und die idyllische Umgebung lassen gleich zu Beginn vermuten, dass dies alles ein schreckliches Ende haben wird. Und der Verdacht bestätigt sich 45 Minuten später als sich das Kuhdorf in eine Zombielandschaft verwandelt.

Zur Story: Gleich zu Beginn des Films tauchen immer mehr Einwohner im Alltag auf, die apathisch wirken und brutal gegen ihre Mitmenschen vorgehen. Zuerst noch als Einzelschicksal abgetan erkennt der smarte Sheriff Timothy Olyphant, dass etwas größeres dahinterstecken muss. Vermutet und auch gleich entdeckt wird im Anschluss ein großes abgestürztes Militärflugzeug, dass inmitten der Trinkwasserquelle der Ortschaft sein Ende gefunden hat. Natürlich vermutet der Zuseher sofort eine Verseuchung und wird in weiterer Folge auch bestätigt. Eine biogene Waffe ist dafür verantwortlich, dass die Einwohner zu bestialischen Zombies verwandelt wurden und jetzt vom Militär "entsorgt" werden sollen. Und im weiteren Filmverlauf wird ausschließlich die Flucht des Sheriffs, seines Kollegen und der schwangeren Frau des Sheriffs gezeigt, wobei sich weder die Darsteller noch das Publikum sicher sein können von wem die größere Gefahr ausgeht, von den Zombies oder den Soldaten die alles vertuschen sollen. Summa summarum ist das Crazies Remake nichts neues aber eingefleischte Zombie Fans kommen auf ihre Rechnung. 5/10

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Robin Hood 2010 - review - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
SATURDAY, 15 Mai 2010 20:08

Tausche Filzhütchen und Strumpfhose gegen Schwert und Langbogen. Wer sich die Neuverfilmung des Robin Hood mit alten romatischen Vorstellungen der alten Streifen ansehen möchte, ist falsch am Platz. Nicht umsonst wurde Russel Crowe, dem jeder noch als Gladiator bekannt sein dürfte, als Hauptdarsteller engagiert.

Und dieser Robin Hood verlässt nach dem Tode des Königs Richards das Schlachtfeld und reitet mit Kampfgenossen zurück Richtung England . Auf dem Rückweg findet er die zerschlagene Rittertruppe, die eigentlich Richards Krone zurückbringen sollte und von Franzosen aufgewirbelt wurde. Und da Robin Hood ein Ehrenmann ist, sieht er sich genötigt den Auftrag weiter auszuführen und den Hauptschmuck selbst zu überbringen. Unglücklicherweise wird er aber bei der Ankunft von den französischen Übeltätern erkannt und diese wollen verständlicherweise verhindern, dass jemand den Grund erfährt warum König Richard dem Tode geweiht war, selbst wenn er nicht auf dem Schlachtfeld gestorben wäre. Sein selbstherrlicher Bruder John, alles andere als ein fähiges Staatsoberhaupt, sollte nämlich der neue König werden und transaliert die Bevölkerung mit neuen Steuern und Plünderungen. Und das weiß Robin Longstride aka Hood zu verhindern und sagt ihnen den Kampf an.

Diese Robin Hood Verfilmung wird für viel Gesprächsstoff sorgen, denn noch nie wurde die Filmgemeinschaft derart gespalten. Die eine Seite ist begeistert von den düsteren Farben und muskelbepackten Männern die im Stile von Bravehart fest mit ihren Schwertern in der Gegend herumwirbeln, die andere Seite bezweifelt, dass der Film etwas mit Robin Hood zu tun haben könnte. 7/10

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Cop Out - geladen und entsichert - review - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
WEDNESDAY, 21 APRIL 2010 05:44

Gleich vorweg, ein Meilenstein in Sachen Kinofilm wird Cop Out wohl nicht werden. Für einen gemütlichen DVD Abend wo einige Lacher erwünscht sind genügt er aber. Interessanterweise ist diesmal nicht der Hauptdarsteller in Form von Bruce Willis der Hingucker, sondern sein Filmpartner Tracy Morgan. Ohne diesen Part wäre der Film ganz bestimmt ein B-Movie wenn nicht schlimmer. Auch die eigentliche Geschichte kommt einem von Anfang an ziemlich bekannt vor, denn die beiden Spezialisten werden gleich zu Beginn von ihrem Boss suspentiert, was ein wenig an Mel Gibson und Danny Glover in Lethal Weapon erinnert. Aber die polizeilichen Ermittlungen stehen nicht im Mittelpunkt des Films, sondern die privaten Schicksale des Duos. Bruce Willis hat Sorgen das Geld für die Hochzeit seiner Tochter zu besorgen und sein Partner hat den dringenden Verdacht, dass ihn seine Frau betrügt. Und diese Sorgen ziehen sich durch den ganzen Film währende das Cop Duo eine Latino Gang aus dem Verkehr ziehen will. Summa summarum hat man immer das Gefühl, dass man diesen Film eigentlich schon kennt und nur die zwischenmenschlichen Hick Hacks und ein netter Sean William Scott machen den Film sehenswert. 5/10

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Shutter Island - Filmkritik - review
Geschrieben von: Administrator   
TUESDAY, 02 MARCH 2010 23:53

Shutter Island in der Hauptrolle mit Leonardo diCaprio zeigt das Schicksal eines US Marshals, der auf einer Alcatraz-ähnlichen Insel einen entlaufenen psychisch gestörten Verbrecher auffinden soll. Damit der Film auch eine Geschichte bekommt läuft natürlich auf der Insel nicht alles so, wie sich Di Caprio sich es vorstellt. Die Angestellten, vom Pfleger bis zum Direktor, sind nicht willig ihn zu unterstützen und so agiert Di Caprio mit seinem Kollegen auf eigene Faust. Leider ist es hier nicht mehr möglich die Geschichte weiter zu erzählen, da die Story gegen Ende hin einen unerwarteten Richtungswechsel nimmt und man dem Zuseher zuviel verraten würde.

Eines kann aber auf jeden Fall gesagt werden: Der Film bzw. seine Geschichte wäre absolut in Ordnung, nur leider ist die Umsetzung suboptimal gelungen und wirkt künstlich in die Länge gezogen.  Wer also auf Psycho-Thriller-Horror steht der kann sich den Film ruhig ansehen obwohl er kein "Muss" ist. 6/10

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The Book of Eli - Filmkritik - review
Geschrieben von: Administrator   
FRIDAY, 19 FEBRUARY 2010 05:02

The Book of Eli ist ein postapokalytischer Endzeitstreifen mit Denzel Washington. Wir schreiben das Jahr 2044 und seit 30 Jahren gleicht die Erde einer Wüste, nachdem ein apokalyptischer Krieg so ziemlich alles zerstört hat. Bis auf wenige Überlebende ist die Erde also ein toter Planet und die wenigen Menschen leben in Anarchie nach dem Motto fressen oder gefressen werden, im wahrsten Sinne des Wortes. Eli, gespielt von Washington, ist seit Jahren unterwegs um ein bestimmtes Buch nach Westen zu bringen. Wohin genau weiß selbst er nicht, er weiß nur, dass er es dorthin schaffen muss. Denn nur dann sollte die Menschheit wieder eine Chance haben von vorne anfangen zu können. Im Laufe des Films erfährt der Zuseher auch um welches Buch es sich handelt und warum es Eli wie einen Schatz hütet. Dummerweise interessiert sich auch der diktatorische Carnegie, gespielt von Gary Oldman sehr für das Buch, da er der Meinung ist, dass es der letzte Baustein für seine umfassende Macht sein könnte. Und Macht ist so ziemlich das wichtigste in einer Stadt mit begrenzten Wasservorräten. Und so beginnt eine Jagd auf Eli um ihn das Buch zu entreißen. Und dass dies nicht ohne Widerstand passiert, ist leicht vorherzusehen.

Der Film erinnert ein wenig an den Film "Postman" der ebenfalls die Wiedergeburt der Erde nach einem Weltkrieg zeigte. Aber im Gegensatz dazu, kann The Book of Eli auf einen hervorragend spielenden Denzel Washington zurückgreifen. Bevor man sich aber einen Gang ins Kino überlegt sollte man wissen, dass es sich bei diesem Film um einen zitatreichen und philosophisch angehauchten Movie handelt, dem es zum Teil an Tiefe fehlt. Zudem hat man das Gefühl, man sieht sich eine Kombination aus Mad Max und Robin Hood an, wenn auch mit den richtigen Lichtfiltern präsentiert.7/10

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Sherlock Holmes - Fimkritik - review
Geschrieben von: Administrator   
WEDNESDAY, 03 FEBRUARY 2010 20:28

Das größte Problem bei solchen Neuverfilmungen ist folgendes: es ist einfach nicht das Original. Aber Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes meistert seine Sache ganz gut und somit wurde die Neuverfilmung ein achtenswerter Erfolg. Für den Erfolg maßgeblich waren erstens die beiden Hauptdarsteller die sich perfekt ergänzen und das Profiler Denken des Sherlock Holmes. Jude Law in der Rolle des Dr. Watson nimmt im Film die Rolle des Terence Hill ein während sich Downey Jr. eher als Bud Spencer versucht. Die Hauptattraktionen des Films sind sicherlich die netten Gespräche zwischen den beiden Hauptdarstellern wobei sich hier eine leichte Hassliebe erkennen lässt. Nachdem der Film im 19 Jahrhundert spielt, mussten sich die Produzenten mit special effects zurückhalten, was dem übersättigten Auge sicherlich gefallen wird. Alles in allem ist es ein Film, den man sich ruhig im Kino ansehen kann. 6/10

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Surrogates - Filmkritik - Trailer
Geschrieben von: Administrator   
THURSDAY, 14 JANUARY 2010 17:09

Bruce Willis rettet wieder einmal die Welt. Diesmal aber nicht als Stirb Langsam Cop, sondern als Cop in einer aus den Fugen geratenen Welt. Wir schreiben das Jahr 2017 und eine technische Entwicklung um die Jahrtausendwende hat das Leben der Menschen nachhaltig verändert. Damals kam ein schlauer Konzern auf die Idee, dass es viel effektiver wäre, wenn man anstatt echter Menschen nur mehr eine elektronische Kopie derer auf die Strasse schicken würde. Keine Krankheiten, keine Kriminalität oder sonst irgend etwas würde jemals mehr übertragen bzw. stattfinden, denn der echte Mensch bleibt zuhause und steuert nur mehr seine elektronische Kopie. Gesagt getan, im Jahr 2017 laufen auf den Strassen nur mehr Klone herum und die Kriminalität ist tatsächlich um 99% gesunken. Und bis auf einen kleinen Teil von "echten" rebellierten Menschen hat jeder das Klonprogramm in Anspruch genommen. Und wie man sich schon denken kann, kommt es meistens anders als der Erfinder denkt. Eine eigenartige Waffe erledigt nach der Reihe die elektronischen Kopien und killt zeitgleich auch den Steuermann in seiner Wohnung. Zeit für Bruce Willis mal ordentlich aufzuräumen.

Surrogates ist ein Film ohne echte Höhepunkte und die Geschichte ist schon mehr als futuristisch. Von Spannung kann keine Rede sein und auch die Dialoge sind reichlich dürftig. Der Kinogang lohnt sich demnach nicht und die DVD sollte man sich auch nur bei jeglichem Fehlen von Alternativen ausleihen. Einziger Höhepunkt des Films ist Bruce Willis mit seinem Seitenscheitel. 3/10


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Zombieland - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
SUNDAY, 27 DECEMBER 2009 22:00

Auf den ersten Blick erwartet wohl jeder einen typischen C-Movie wenn man sich nur den Titel des Films zu Gemüte zieht. Alle Skeptiker können aber in die Schranken gewiesen werden, denn der Film ist in etwa eine Kombination von einem typischen Zombiereißer ala 28 days later und Bud Spencer Filmen. Dies gespickt mit guten Darstellern wie Woody Harrelson und Bill Murray ergibt einen witzigen Road-Zombie-Movie, der zwar weitgehend sinnfrei ist aber dennoch für Lacher sorgt. Auch Ruben Fleischer, der Regisseur, kann mit seinem Filmdebut durchaus zufrieden sein. Der Film startet rasant und kann auch die ganze Zeit das Tempo halten. Zudem sorgen Metallica für einen passenden Soudtrack, der die witzigen und überzeichneten Szenen perfekt untermauert. Ein großer Höhepunkt des Films, ist neben den immer wieder eingeblendeten Regeln zum Überleben, der Auftritt Bill Murrays. Zwar dauert dieser nur 10 Minuten aber dennoch wird man sich an ihn noch lange erinnern. Und nicht umsonst ist in den Staaten, Zombieland schon jetzt der erfolgreichste Zombiefilm aller Zeiten und schreit nach einer Fortsetzung. Also wem Shaun of the dead gefallen hat, der ist in diesem Film auch gut aufgehoben. 7/10

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2012 - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
MONDAY, 16 NOVEMBER 2009 07:41

Man nehme "the day after tomorrow", "Vulcano" und "Independence Day", mische Sie zusammen und mache daraus den größten Katastrophen Film aller Zeiten. Mit über 1400 special effects hat Roland Emmerich hier tatsächliche eine neue Hollywood Tür aufgestossen, wenngleich der Zuseher von den Computersimulationen fast erschlagen wird. Ist aber egal, wenn die Welt sowieso untergeht. Gleich vorweg, für alle Freunde von Endzeitfilmen hat Emmerich hier einen Blockbuster geschaffen, der es trotz special effects Überdosierungen schafft den Zuseher zu fesseln. Natürlich blieb es aber auch bei diesem Film nicht aus, massiv überzeichnete Stunts bzw. Simulationen ala Hollywood einzubauen, was natürlich Kritikern die Türen öffnet. Die Geschichte selbst ist brauchbar, wenn auch der Auslöser der Katastrophe laut quantenmechanischen Beobachtungen gar nicht auslösen könnte. (Anm. Autor: Soll den Zuseher auch nicht interessieren, es sei den es handelt sich dabei zufällig um das eigene Hobby :) )

Zur Geschichte: Auf der Sonne sind seit Monaten massive Aktivitäten, sprich Erruptionen zu verzeichnen. Der dadurch erhöhte Ausstoss von Neutrinos erhöht jetzt die Kerntemperatur der Erde was zur Folge hat, dass der Erdmantel immer heißer wird und in 12km Tiefe schon 2700 Grad heiß ist. Den Rest kann man sich eigentlich schon denken. Massive Plattenverschiebungen, Ausbrüche von Supervulkanen usw. stehen an der Tagesordnung. John Cusack spielt dabei einen Familienvater, der zwar geschieden und sonst auch ein Looser sein dürfte aber seine Familie um jeden Preis retten will. Durch Zufall erfährt er, dass die Regierung schon lange mit so einer Katastrophe rechnete und aus diesem Grund Archen gebaut hat. (Anm.: Die Mayas wussten es schon lange) Hier wird es wieder ein wenig Hollywood kitschig, denn anstatt von Wissensträgern werden nur Leute in die Arche gelassen, die eine Milliarde Dollar pro Person zahlen. Die restliche Geschichte handelt dann also davon, dass Cusack mit seiner Familie versucht, eine der Archen zu erreichen. Dass er dabei der Katastrophe mehr als einmal von der Schippe springt braucht nicht extra erwähnt werden.

Zusammenfassend kann man " 2012 " nahtlos in die Emmerich Endzeitfilme einreihen. Die dabei eingesetzten special effects sind zwar ein neuer Meilenstein aber kein Grund den Film massiv in die Höhe zu heben. Für einen gemütlichen DVD Abend ist er aber geeignet. 6/10

 

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 Exkurs Neutrinos:

Ein Neutrino ist ein elektrisch neutrales Elementarteilchen, dass sowohl bei gewöhnlichen Kernverschmelzungen erzeugt wird, als auch in massiver Form bei Supernova Explosionen. Dabei wechselwirkt ein Neutrino mit gewöhnlicher Materie so gut wie gar nicht. Möchte man ein Neutrino zum halten bzw. zum wechselwirken bringen, so bräuchte man eine Bleiplatte mit der Dicke von einem Lichtjahr (9,5 Billionen Kilometer). Somit ist es so gut wie unmöglich, dass Neutrinos eine Reaktion auf unserem Planeten auslösen können.

 
Pandorum - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
FRIDAY, 30 OCTOBER 2009 22:20

In den USA und in den deutschen Kinos floppte der neue Film von Christian Alvart. Umso spannender war das Warten auf Pandorum. Zur Geschichte: In einem monströsen Raumschiff werden ohne erfindlichen Grund 2 Insassen aus dem Tiefschlaf geweckt. Da sich die beiden ( Dennis Quaid und Ben Foster ) an nichts erinnern können, wollen sie sich auf den Weg zur Kommandobrücke machen. Dummerweise haben hier etliche eigenartige Kreaturen an Board des Schiffes etwas dagegen. Und so wie es aussieht, ernähren sich die "Monster" auch von Menschen. Was genau in diesem Raumschiff passiert ist und warum sie 2 Jahre vor ihrer Schicht aus dem Tiefschlaf geweckt wurden, erfahren die beiden Hauptdarsteller nur langsam. Das einzige was sie wissen ist, dass der Reaktor des Schiffes langsam den Geist aufgibt und der nächste Weg zum Reaktorraum führen muss. Natürlich nicht ohne Hindernisse.

Als eingefleischter SciFi Fan waren die Erwartungen dementsprechend hoch bei mir und negative Besucherzahlen waren noch nie ein Grund, sich einen Film nicht anzusehen. Leider lagen die Besucher in diesem Fall nicht so falsch. Ein 100% Flop ist es nicht aber aus der ansich guten Idee hätte man bei weitem mehr machen können. 4/10

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District 9 - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
MONDAY, 21 SEPTEMBER 2009 22:48

Science Fiktion Fans werden ihre Freude haben. Neill Blomkamp produzierte bei seinem Regiedebüt einen Klassiker, soviel steht schon fest. Unabhängig davon ob der einzelne Zuseher den Film toll, kitschig oder schlecht findet, dieser Film wird sicherlich in die die Alien Geschichte eingehen. Weniger durch die special effects, sondern vielmehr durch die Geschichte. Denn jeder vernunftbegabte Mensch wird in der Handlung erkennen, dass das Schicksal der Außerirdischen die eine, der 2 wahrscheinlichen Theorien für den ersten Kontakt mit Menschen ist. Und die erste Alternative, dass die Menschen vernichtet werden, ist im Film nicht geschehen. Zur Geschichte: Vor exakt 20 Jahren erreichte ein Raumschiff Johannesburg und bewegte sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr vom Fleck. Die Menschen kamen zu dem Entschluß, das ruhig stehende Raumschiff zu betreten und nach dem Rechten zu sehen. Auf dem Schiff fanden sie tausende außerirdische Flüchtlinge in schlechtem körperlichen Zustand. Diese Flüchtlinge wurden dann in den berüchtigten District 9, einem Ghetto wie es dutzende auf der Erde gibt, verfrachtet und quasi ihrem Schicksal in diesem Slum überlassen. Nach über 20 Jahren waren die Menschen aber soweit, dass sie die Aliens nicht mehr in ihrer Nähe haben wollte, da es immer wieder durch intergalaktischen Kulturstreit zu Übergriffen auf beiden Seiten kam. Deswegen wurde eine Evakuierung der tausenden Aliens in das ländliche Südafrika vorbereitet unter dem Kommando von Hauptdarsteller Wikus van der Merwe (Sharlto Copley). Bei dieser Evakuierung passiert ihm aber etwas außergewöhnliches........

Und wie schon am Anfang erwähnt, der Film glänzt nicht zwingend durch Effekte sondern bringt den Zuseher zum Überlegen und bereitet ihm zusätzlich noch ein schlechtes Gewissen. 9/10

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The Hangover - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
MONDAY, 17 AUGUST 2009 10:18

Man nehme eine bestenfalls zweitklassige Mannschaft ein kleines Budget und produziert die witzigste Komödie 2009. Eine gelungene Kombination aus Road Trip, Big Lebowski und Old school bescheren uns die 4 Superhelden die einen ordentlichen Junggesellen Abend in Las Vegas verbringen wollen. Interessanterweise sind die 4 Charaktere unterschiedlicher wie es schlimmer nicht sein könnte. Der Junggeselle der im Film nur eine untergeordnete Rolle spielt, der klassische Akademiker mit viel Geld und gemeiner Frau, der hübsche Draufgänger und der etwas verwahrlost daherkommende Wahnsinnige oder das verkannte Genie. Letzterer schafft es durch seine trocken Kommentare und seine Mimik sich zum absoluten Highlight in dem Film zu stilisieren und zum Publikumsliebling zu werden.

Zur Geschichte: Die 4 "Freunde" machen sich auf den Weg nach Las Vegas um ordentlich abzufeiern. Der eigentliche Film beginnt aber erst am darauffolgenden Tag, wenn die verkaterten Gestalten erwachen. Zwar sollte man nicht zuviel verraten, aber ein zerstörtes Hotelzimmer, ein Findelkind im Wandschrank und ein Tiger im Bad lassen anfangs nur erahnen was auf die mittlerweile nur noch zu dritt anwesenden Personen zukommt. Denn zu allem Übderdruss fehlt auch noch der zukünftige Ehemann und ist nicht auffindbar. Die restliche Filmzeit handelt dann von der Suche nach dem Ehemann und die Situationen sind für die 3 genau so neu wie für den Zuseher, da die Knaben ab dem frühen Abend einen Filmriss hatten. Jetzt alle Gimmicks des Films zu erzählen würde den Rahmen sprengen und wäre auch nicht sehr sinvoll für Leute die den Fim noch nicht gesehen haben. Einen Hinweis sollte man aber unbedingt noch loswerden. Unbedingt bis zum Schluß im Kino bleiben und den Abspann ansehen. 10/10

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Tödliches Kommando - The Hurt Locker - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
THURSDAY, 09 JULY 2009 13:46

Kathryn Bigelow, die vor sechs Jahren den U-Boot Thriller K-19 verfilmte meldete sich jetzt mit einem Paukenschlag zurück. Eigentlich sollte "Tödliches Kommando" ein Hollywood Megastreifen werden aber nachdem er fallen gelassen wurde, entschied sich Bigelow den Film dennoch zu drehen. Zwar ohne große Megastars und ohne ein Riesenbudget aber das Ergebnis war dennoch hervorragend. Tödliches Kommando zeigt den Alltag von US Soldaten im Irak, deren tägliche Aufgaben darin bestehen, Blindgänger und Sprengfallen zu entschärfen. Dabei wirkt der Film fast perfekt authentisch, fern ab von jeder Hollywood Action und Pseudo Heldentum. Tödliches Kommando zeigt ungeschönt den Wahnsinn des Irak Krieges und die Einzelschicksale der Soldaten.

Tödliches-Kommando

Jede Kontaktaufnahme mit Zivilisten findet mit vorgehaltener Waffe statt, denn jeder könnte ein Selbstmord Bomber sein. Kurz zur Geschichte: Das Bombenräumkommando bekommt einen neuen Gruppenführer und dieser macht den Anschein als ob er Todessehnsucht haben würde. Die draufgängerische Art sorgt aber für eine explosive Stimmung im Trupp, da es die anderen Soldaten eher vorziehen den Kopf einzuziehen als ihr Leben zu riskieren. Dieser Konflikt in Kombination mit dem täglichen Wahnsinn fesselt den Zuseher über die ganze Filmlänge. Die tolle Kameraführung und die realistische Kulisse geben dem Zuseher das Gefühl ein Teil des Bombenraumtrupps zu sein und dementsprechend angespannt ist man 125 Minuten lang. Dieser Film wurde nicht ohne Grund bei den Filmfestspielen in Venedig 2008 als bester Film ausgezeichnet. Ungeschönt, ehrlich, echt. 9/10

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Drag me to hell - Filmkritik
Geschrieben von: Administrator   
THURSDAY, 02 JULY 2009 16:48

Drag me to hell ist eine Art Tanz der Teufel in der Großstadt. Zwar ist der Horrorfilm besser als alles andere was in den letzten Monaten veröffentlicht wurde, dennoch gibt es keinen Grund den Film hochzujubeln. Kurz zur Geschichte: Alison Lohman ist eine ehrgeizige Angestellte in einer Bank und die Vergabe des Filialleiter-Stellvertreters steht unmittelbar bevor. Dummerweise will ihr neuer Kollege Reggie Lee diesen Posten auch und dieser schreckt auch nicht davor zurück, dem Boss ganz tief hineinzukriechen. Bei einem persönlichen Gespräch mit dem Bankenchef lässt ihr dieser wissen, dass die Entscheidung noch nicht gefallen sei, aber er sich große Sorgen machen würde, dass sie eventuell ein zu gutmütiger Mensch sei und diese Eigenschaft in einer Bank nicht umsatzförderlich sei. Dummerweise kommt anschließend eine verwahrloste alte Zigeunerfrau in die Bank welche eine Kreditverlängerung haben möchte, da sonst ihr Haus gepfändet würde. Um Ihren Chef zu beweisen, dass sie doch ein harter Knochen ist verweigert sie die Verlängerung worauf sie die alte Dame mit einem Fluch belegt. Den Rest kann man sich eigentlich ausmalen. 3 Tage hat sie Zeit den "Dämon" friedlich zu stimmen, ansonsten kommt der Leibhaftige persönlich und holt sie in die Hölle. In diesen 3 Tagen macht sich der Dämon aber schon bemerkbar und ein paar ordentliche Schockerszenen treiben dann und wann den Puls in die Höhe. Die einzige Hilfe bietet ein junger Hellseher bzw. Wahrsager, gespielt von Dileep Rao, an der natürlich sofort erkennt welcher Dämon sie verfolgt. Für große Horrorfans ist der Film in Ordnung aber wie schon erwähnt, es ist kein aufgehender Stern am Genre Himmel. 5/10

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Terminator 4 - Die Erlösung - review
Geschrieben von: Administrator   
TUESDAY, 23 JUNE 2009 11:07

Besser konnte man den Untertitel nicht wählen. Leider gilt "die Erlösung" nur für die Kinobesucher, wenn sie nach 115 Minuten den Saal verlassen dürfen. Was vor über 20 Jahren mit Terminator begann, sollte mit Teil 4 jetzt enden. Der 1. Teil, eine low budget Produktion, wurde über Nacht zu einem Blockbuster und verhalf unserem lieben Arnold Schwarzenegger zu Weltruhm. Im zweiten Teil, der exakt die selbe Handlung hatte wurde zwar die Geschichte nicht neu geschrieben aber zumindest tief in die Trick und Action Kiste gegriffen was den Film noch erfolgreicher machte als den ersten Teil. Der dritte Teil blieb zwar hinter den Erwartungen zurück, aber ein ironischer Terminator und eine hübsche Terminatrix machten den Film dann doch sehenswert, zumindest war man nicht hoffnungslos enttäuscht. Ein Schicksal, dass einem bei Teil 4 nicht erspart bleibt. Gleich vorweggenommen, wer die Trilogie nicht verfolgt hat, hat nicht den Hauch einer Chance die Handlung zu verstehen. Aber auch wenn man sie gesehen hat ist es mehr als schwer sich den Streifen im Kopf zurecht zu rücken. Zusammengefasst ist Terminator 4 nur der Versuch irgendwie ein Ende zu finden und die Menschen siegen zu lassen. Die Umsetzung war leider eine katastrophale. Ein John Connor der Jesus Status besitzt, Maschinen die Menschen sammeln, ein vergangener Atom Krieg ohne nuclearen Winter aber mit wolkenlosem Himmel und Terminatoren im Motorrad Format machen den Film zu einem Comicstreifen der aber nicht lustig ist. Alles in allem wurde in diesem Film die große Chance ausgelassen eine durchaus sehenswerte Trilogie entsprechend abzuschließen. Viel schlimmer ist dabei der Umstand, dass noch 2 weitere Teile geplant sind. 4/10

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